Schwarmintelligenz und Kunst taggen

Nicht neu, aber noch nicht dokumentiert: https://www.artigo.org/.

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Zwei Foto-Collagen im Comi-Stil

Für die beiden Trainer unserer zweiten Frauenmannschaft bei Blau-Weiß-Aasee habe ich als Saisonabschlusspräsent je eine Collage erstellt.

Die Fotos stammen von Spielen aus der ganzen Saison 2016/2017. Raster und Zeichnungen stammen von depositphotos. Fertigstellung mit Illustrator und Photoshop.

Helmut, Helmut, Helmut

Die Leute riefen laut und im Chor „Helmut, Helmut, Helmut“. Sie hörten nicht auf. Immer wieder wiederholten sie diesen einen Namen – „Helmut, Helmut, Helmut“. „Wie Schafe“, dachte ich damals. Ich war überrascht, geradezu angeekelt. Aber auch beeindruckt.

Es war irgendwann Anfang der 2000er in Greifswald, ein paar Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt. Ich weiß nicht mehr, warum er da war. Aber ich weiß noch, warum ich da war: Einmal Helmut Kohl sehen. Mittlerweile nicht mehr Kanzler. Mehr noch: tief gefallen, aber trotzdem – so lange ich denken konnte, der eine Bundeskanzler und Regierungschef in Deutschland.
Ich kam damals enttäuscht an. Ein Held meiner Kindheit, wenn auch nur aus Gewohnheit, hatte in kurzer Zeit viel von seiner Heldenhaftigkeit verloren. Die öffentliche Meinung schien einstimmig: am Ende doch nur berechnend und stur.
Aber dann dort, auf einem Marktplatz in der ostdeutschen Provinz, diese überwältigende und scheinbar bedingungslose Welle der Sympathie. Dort für diese Leute war er noch immer ein Held. Der Mann, der die Deutsche Einheit brachte.

Wenn man jung ist, wie ich es damals war, dann ist man voller Ideale. Es scheint nur Gut oder Schlecht zu geben, Schwarz oder Weiß, alles dazwischen ist inkonsequent, angepasst und im Grunde feige.
Also, waren die Leute dort unbelehrbar loyal und blind gehorsam? Oder lag ich mit meiner Überzeugung falsch?
Ich glaube, ich blieb damals bei meinem Urteil: „Schafe“. Es fühlte sich besser an, die eine Aufgeklärte zu sein, die es zwischen all den Verblendeten besser wusste. Aber ein Hauch von Zweifel blieb zurück.

Das ist jetzt über zehn Jahre her. Ich bin älter, eine Spur weiser, und ich musste das ein oder andere Ideal bereits dem Alltag opfern. Ich erlaube mir mittlerweile ein wenig Grau zwischen dem Schwarz und Weiß. Heute glaube ich, dieser Mann, der mein Held war, war es und war es im selben Moment nicht. Er war da, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er hat nicht alles richtiggemacht. Aber er hat etwas von Wert gemacht.
Doch war er nicht nur Held und Figur der Geschichte, sondern auch Mensch – ein Mensch, schwach und fehlbar.
Heute denke ich: Sei es drum. Auch ich kann nicht an jedem Tag zu den Guten zu gehören. Es geht einfach nicht. Keiner von uns hat die Kraft dazu. Ich unterstelle aber, dass es Leute gibt, die sich redlich bemühen. Und ich möchte Helmut Kohl unterstellen, dass er sich redlich bemühte. Und selbst wenn er ganz einfach nur deshalb – quasi nebenbei – zum Helden wurde, weil das Streben nach seinem ganz persönlichen Glück, der Wiederwahl, mit der Deutschen Einheit erzielt werden konnte, dann ist das auch ok für mich. Niemand wacht morgens auf und denkt sich: „Heute verändere ich die Welt.“
In weiteren zehn Jahren werde ich vermutlich noch einmal neu urteilen. Für heute will ich nicht weiter zweifeln. Einen Helden zu haben, ist es etwas sehr Erfüllendes. Ich möchte meinen zurück.
Danke, Helmut. Die Deutsche und Europäische Einheit haben bisher mein ganzes Leben wertvoller gemacht.

Gestern, einen Tag nach Deinem Tod, fuhr ich mit meinem Fußballteam für ein Freundschaftsspiel von Münster nach Nijmegen in die Niederlande. Wir fuhren „einfach so“ über die Grenze, ohne Kontrolle, ohne Angst, ohne große Planung. Wir unterhielten uns „einfach so“ in einer Mischung aus Englisch, Niederländisch und Deutsch mit den Mädels dort, mit denen wir die Leidenschaft für denselben Sport teilten. Wir sprachen über unsere Pläne „einfach so“ in dem Nachbarland zu studieren, zu arbeiten, oder einen Partner zu haben. Wir kämpften auf dem Fußballplatz. Wir lachten viel und schrieben ganz nebenbei unseren bescheidenen Absatz im Kapitel „Europäische Integration“.

Deutsche und Europäische Einheit schenkten und schenken mir persönlich eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung und Freiheit. Helmut, Dein Beitrag zu beidem ist unbestritten. Es ist unser aller Erbe. Danke dafür.

(MK, 18.06.2017)

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Mit Mixmaps online individuelle Karten erstellen (D, A, CH)

Schnnell mal eine Karte erstellen und irgendwo einbinden? Das geht ganz fix mit diesem Tool:

http://mixmaps.de/

Mir gefällt das schlichte Design und die zusätzlichen Optionen wie „Zeige Landesgrenzen“, „Zeige Städte > 1. Mio Einwohner“ etc.

Gibt es für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Irgendein Tipp für Europa?

2016-07-14 15_55_18-Individuelle Deutschlandkarte erstellen

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Mit Fireshot komplette Websiten sreenshoten ohne Scrollen und Basteln

Ja, bisher habe ich tatsächlich immer mehrere Screenshots in Paint zusammengebastelt.

Besser und schneller geht’s mit diesem Plugin für Firefox: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/fireshot/.

Mit Greenshot gibt’s das Ganze auch für den IE: http://www.chip.de/downloads/Greenshot_37928331.html.

Für Chrome gibt es das hier: http://www.chip.de/downloads/FireShot-fuer-Google-Chrome_52998255.html.

2016-07-14 15_49_09-FireShot Screen Capture #004 - 'Neuen Beitrag erstellen ‹ Parmesan Pike — WordPr

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Was bleibt, sind die Bilder im Kopf #1

Was bleibt, sind die Bilder im Kopf.

Auf einem dieser Bilder bin ich in unserer Küche. Die Küche in unserem ersten Haus. Also, in MEINEM ersten Haus. Das Haus, in dem wir lebten bis ich 8 Jahre alt war.

Ich sitze am Tisch. Und ich glaube, ich habe Geburtstag. Mein Opa betritt den Raum und hat eine Barbiepuppe, genauer gesagt, einen Ken nebst kleinem Jungen dabei.

Es ist kein „echter“ Ken. Es ist der Typ von „Steffi Love“. Welchen Namen der trug, weiß ich nicht mehr. Eben „no name“.

Was ich noch weiß ist, wie sehr ich mich gefreut habe. „Endlich ein Mann!“ Und ich weiß auch noch, dass ich dachte: „Opa ist der Beste!“

Rückblickend eines der besten Geschenke überhaupt. Und die Freude war auch deshalb so groß, weil das Geschenk – gerade von Opa – so unerwartet war. Wie konnte ER nur wissen, dass ich genau das toll finden würde?

Irgendwann viel später wurde mir klar, dass Opa den „falschen Ken“ von meiner Mutter im Flur vor der Küche in die Hand gedrückt bekommen haben musste.

Mama hatte ihn ausgesucht. Mama hatte entschieden: „Das ist Opas Geschenk für Mareen!“.

Danke, Mama. „Danke“ dafür, dass Du – besser als ich selbst – wusstest, worüber ich mich freuen würde. Und ein zweites Mal „Danke“ dafür, dass Du Opa und mir diese Erinnerung und diese Freude geschenkt hast!